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Bestehende EDI-Verbindungen im laufenden Betrieb auf das neue Warenwirtschaftssystem proAlpha umgestellt
Mai 2006:
Sven Engmann, Leiter E-Business beim technischen Händler Rala in Ludwigshafen, kann wieder ruhig schlafen. Noch vor wenigen Wochen standen Rala-IT und die ITB-eProcurement-Abteilung vor der großen Herausforderung, alle bestehenden EDI-Verbindungen im laufenden Betrieb auf das neue Warenwirtschaftssystem proAlpha umzustellen. Dieses Projekt ist nun erfolgreich – nicht zuletzt wegen der engen Kommunikation beider Seiten.
Realisiert wurde das Projekt mit dem ITB-Business Connector ConnectPro. Seit April laufen nun elektronische Verbindungen zu Großkonzernen wie Südzucker, Heidelberger Druckmaschinen, Daimler Chrysler und Merck wieder wie am Schnürchen. Sven Engmann berichtet:
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„Rala hatte sich Großes vorgenommen: Mit der ERP-Software proAlpha des gleichnamigen Herstellers wurde nicht nur ein modernes System zur Abwicklung der Prozesse im Backoffice eingeführt. Da mit dem Systemwechsel auch die elektronischen Schnittstellen zu den Partnern angepackt werden mussten, wurde gleichzeitig ein neues Konzept für die zukünftige Aufstellung der Middleware erarbeitet. Umzustellen waren Verbindungen zu 12 Partnern mit insgesamt 21 Schnittstellen.
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Verschiedenste Übertragungsstandards und Nachrichtenformate
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Dabei galt es verschiedenste Übertragungsstandards und Nachrichtenformate abzudecken: X.400 Verbindungen, SMTP, HTTPs und auch einige OFTP-Anbindungen. Noch größer war die Vielfalt bei den Belegarten und -formaten, u.a. Bestellungen und Lieferabrufe in Form von EDIFACT, VDA, SAP XML-IDOCs. In der anderen Richtung handelt es sich um elektronische Lieferscheine und Rechnungen, die Rala seinen Kunden zur Verfügung stellt.
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Ziel des Verbindungskonzeptes
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Ziel des Konzeptes war es, ein modernes System mit einem angemessenen Preis-/Leistungsverhältnis zu finden, das auch hinreichend Flexibilität und Zukunftssicherheit verspricht, um auch zukünftige Anforderungen abdecken zu können. Denn die Ansprüche der Kunden eines expandierenden technischen Großhändlers steigen kontinuierlich, und neben elektronischen Shops und Katalogen liegt der Fokus eben immer stärker auf der elektronischen Abwicklung des Belegflusses.
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Wahl des Servicepartners ist entscheidend
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Bislang stand die Middleware außerdem bei Rala im eigenen Haus. Da deren Betrieb aber nicht zu den von Rala definierten Kernkompetenzen zählt, bestand das zweite wichtige Ziel darin, den Betrieb komplett an einen kompetenten externen Partner outzusourcen. Entscheidend für die Wahl von ITB ConnectPro waren letzten Endes eine ganze Reihe von Faktoren: ITB hatte ein attraktives Komplettpaket aus Software, Implementierung und Service für den operativen Betrieb anzubieten. Ein erfolgreiches Outsourcing- Projekt wurde schon vor Jahren gemeinsam mit ITB für den Rala Online Shop umgesetzt, die Erfahrungen hierbei sind bis heute ausgesprochen positiv. Es lag deshalb nahe, für die Middleware den gleichen Weg zu gehen.Technische Fähigkeiten und flexible Konfigurierbarkeit eines Systems sind Grundanforderungen, die die Software erfüllen können muss. Für ein erfolgreiches Projekt und störungsfreien Betrieb mit einem externenDienstleister ist aber ebenso wichtig, dass dieser ein erfahrenes Projektmanagement aufbieten kann, das einerseits engagiert zur Sache geht, vor allem aber auch konzeptionell und kommunikativ sehr stark ist. Gerade letzteres ist ein Faktor, der in vielen Projekten massiv unterschätzt wird, damit zu Effizienzverlusten führt oder sogar zum Erfolgsrisiko wird.
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Nicht zuletzt bietet der gewählte Weg den Vorteil, dass durch das Datenmanagement, den Betrieb des Online Shops und jetzt eben auch die Schnittstellen alle Fäden einen gemeinsamen Strang bilden. Das bündelt Kompetenz und reduziert die Kommunikation für diesen Bereich auf einen externen Partner.“
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